Willkommen in der Welt von Stefan Gemmel
Willkommen in der Welt         von Stefan Gemmel

Lesungen in Corona-Zeiten, geht das?

Während der Corona-Auszeit habe ich ein Veranstaltungs-Format entwickelt, das alle Bedingungen und Vorgaben zur Hygiene und Sicherheit berücksichtigt, so dass dennoch ein echter, lebendiger, lehrreicher, kurzweiliger, persönlicher Austausch zwischen Autor(in) und Leseratten stattfinden kann.

Hier zwei Beispiele:

LIVE-LESUNG, CORONA-KOMPATIBEL

 

Lesungen unter strengsten Corona-Bedingungen bedeutet kleine Gruppen mit großem Abstand.

Aber es funktioniert und ist sicher.

 

Vor allem: endlich wieder strahlende Gesichter und Kinder-Gekicher beim gemeinsamen Lesen. Alle können sich einbringen und ihre Fragen loswerden.

 

Mit einer sehr engagierten Schule in meiner Region hab ich ein Konzept erarbeitet, wie es geht:

(aktualisiert am 10. September 2020

 

Gelesen wird in der Turnhalle oder der Aula der Schule - eben in einem möglichst großen Raum.

 

Die Kinder bringen ihre eigenen Stühle mit in die Halle (ansonsten muss vorab und im Anschluss jeder einzelne Stuhl desinfiziert werden) und stellen sie mit 2-Meter-Abstand auf.

 

Es wird durchgelüftet (Eingangstür und Oberlichter auf).

 

Beim Eintreten tragen alle Kinder ihre Mund-Nasen-Schutzmasken, bis alle sitzen. Auch ich betrete nur mit Maske die Schule und setze sie erst ab, wenn die Lesung beginnt.

 

Achtung: Derzeit gibt es in den Bundesländern verschiedene Regelungen.

Bitte vorab mit der Schule besprechen. Das Kollegium kennt ja die Vorgaben für die eigene Region.

 

Auch was den Mindestabstand der Schüler untereinander angeht, gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Vorgaben. Auch hier gilt: Am besten auch diesen Punkt mit der Schule absprechen.

 

Wegen des lauteren Sprechens sind von mir mindestens 5 Meter Abstand zur ersten Reihe einzuhalten. Ich gehe während der Veranstaltung auch nicht durch die Stuhlreihen, sondern verbleibe stets vorn an der Leinwand.

Es werden auch keine Bücher etc. als Anschauungsmaterial ausgelegt.

Deko braucht es ebenfalls keine.

 

Autogramme gibt es nur im Paket an die Lehrer, die sie später in der Klasse verteilen. Diese Karten wurden lange vorab von mir unterschrieben und lagen mindestens eine Woche unangetastet bereit (damit evtl. Viren absterben).

Aus der Tasche werden sie von mir nur mit Handschuhen hervorgeholt.

Und wenn ich im Vorfeld der Lesung schon eine Liste mit Vornamen zugeschickt bekomme, kann ich sogar für jede(n) persönlich signieren.

Durch die kleinen Gruppen und den einzuhaltenden Mindestabstand gelten diese Lesungen in den meisten Bundesländern nicht als schulische Großveranstaltung, wie sie (zu Recht) derzeit noch untersagt sind.

Da Lesungen allgemein unterrichtsbegleitend - als pädagogische Unterstützung - durchgeführt werden, sind es auch keine schulfremde Themen, sondern eine Ergänzung des bestehenden Schulplans - so zumindest die Meinung vieler Ministerien. Auch hier gilt: Bitte mit der jeweiligen Schule absprechen. Für BaWü und Bayern steht diese Entscheidung zum Beispiel noch aus.

Pro Veranstaltung werden 60 Minuten angesetzt, dadurch ergibt sich sehr viel Zeit für das langsame Eintreten hintereinander, für das Warten auf die Klassen, die ja nacheinander die Halle betreten und für Auf- und Abbau der Stühle. Es gibt keine Eile und keinen Stress. Alles verläuft in Ruhe mit allem nötigen An- und Abstand.

 

Auf dem Foto sieht man eine Klasse in der Aula, kurz bevor die Lesung beginnt: Abstand und Mundschutzpflicht sind eigehalten, zwei Türen für eine gute Durchlüftung geöffnet.

 

Wenn es der Schule möglich ist, die Lesung nach draußen zu verlegen, hat man mit Abstand, Mundschutz (beim Eintreffen) und pausenloser Frischluftzufuhr natürlich den allerhöchsten Schutz.

Ratsam ist auf jeden Fall eine Corona-Testung für den Autoren bzw. die Autorin, unmittelbar vor dem Veranstaltungstag. Das lässt sich leicht mit dem Hausarzt besprechen und planen.

 

Der Aufwand ist also absolut überschaubar

und die Sicherheit ist gewährleistet.

Hier ein sehr gelungenes Beispiel für ein ausgewogenes Hygienekonzept im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums Kapuzinerkloster Cochem. In Blöcken aufgeteilt, mit Flatterband abgegrenzt, konnte jede Kindergartengruppe für sich eintreten und sich in ihrem Bereich aufhalten. Ich finde diese Variante (noch) ungewöhnlich, aber von dem Team des Kapuzinerklosters sehr durchdacht.

(Kleiner Hinweis: Für alle hier gezeigten Fotos liegen natürlich die Zustimmung aller betroffenen Schüler und das schriftliche Einverständnis aller Erziehungsberechtigten vor.)

ONLINE-AUTOREN-SCHÜLER-BEGEGNUNG

Auch diese Form der literarischen Begegnung habe ich bereits in verschiedenen Varianten getestet.

Als Gast werde ich in die bereits bekannte, von der Schule bevorzugte, Plattform für Video-Konferenzen zugeschaltet.

 

Übliche Plattformen wie Skype oder WhatsApp sind wegen der geltenden Datenschutzgrundverordnung recht problematisch.

Die Gestaltung einer solchen literarischen Online-Begegnung kann natürlich frei festgelegt werden. Die Inhalte bespreche ich individuell mit den Schulen, die mich einladen. Mal ist es eine reine Lesung, die gewünscht wird, mal möchte man Workshop-Anteile oder vor allem eine Frage-Antwort-Runde ...

 

Und es bieten sich auch verschiedenen Varianten zur Gestaltung an. Bewährt hat sich zum Beispiel folgendes: Die Kinder schauen bereits vorab eine meiner Online-Lesungen (Links gibt´s auf Anfrage), die in Dauer und Inhalt wiederum frei wählbar sind. Somit gewinnen die Kinder einen Eindruck von meiner Literatur und von meiner Art des Vortrags und können schon im Vorfeld Fragen und Bemerkungen sammeln. Aber natürlich können wir auch während dieser Sitzung Vor-Lese-Passagen einbauen.

 

Auf diese Weise bleibt mehr Zeit für die Fragen der Kinder und für ein anschauliches Sprach-Experiment, das ich mit ihnen durchführen werde. Dieses habe ich aus meinen Workshops hierfür abgewandelt und angepasst. Die Kinder werden staunen, lachen und verstehen. Und vor allem wird diese Sitzung dann tatsächlich sehr lebendig  und persönlich.

 

Autogrammkarten (gern auch für jedes Kind namentlich signiert) schicke ich mit der Post, so dass auch nach diesen Online-Formaten eine individuelle Erinnerung bleibt - wie man das von den bisherigen Lesungs-Veranstaltungen eben auch kennt.

Eine Pressemeldung zu dieser Form der Lesungen gibt es hier.
PM_Gemmel_Corona-kompatible_Lesungen_202[...]
PDF-Dokument [48.7 KB]

Auch die Rhein-Zeitung hat schon berichtet:

Chiara Klöppel: "Gelesen wird in der Turnhalle",

Rhein-Zeitung, Ausgabe B, vom 15.06.2020, Seite 20

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Falls Sie Interesse oder Fragen hierzu haben,

stehe ich sehr natürlich zur Verfügung.

Gern auch über dieses Kontaktformular,

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Lesungen und Workshops

 

2011 vom deutschen Buchhandel zum
Lesekünstler des Jahres gewählt!!

 

Alle Lesungen werden in Absprache mit dem Veranstalter

(Schulen, Vereine, Institutionen, ...)
auf das Zielpublikum thematisch und formal abgestimmt.

Bitte beachten Sie auch den Hinweis ganz unten

auf der Stefan-Gemmel-Grundschul-Seite.

Die Themen sind dabei sehr vielfältig: Spaß am Lesen, Weihnachtslesung, Mutmachlesung, Behinderte und ihre Welt, Außenseiter, Vorurteile, Familie, ... Aber auch Genre-Lesungen: Spezielle Veranstaltungen zum Thema "Ritter", "Western", "Grusel" oder "Krimi" sind möglich.

Der Bonner General-Anzeiger schreibt:

Er spricht schnell, mal laut, mal leise, benutzt alle Klangfarben seiner Stimme, untermalt alles mit vielen Gesten und reicher Mimik, greift tief in die Trickkiste der Vortragskunst, ist witzig, unterhaltsam und zieht seine jungen Zuhörer ganz in seinen Bann.

 

Neben der eigentlichen lebendigen Lesung steht immer die Einbeziehung der Zuhörer: Nach einigen Lesungen gibt es das inzwischen schon legendäre Ja-Nein-Lesespiel, das bei den Kindern immer großen Anklang findet
(siehe Schnappschuss).

Oder wir stellen mal den ganzen Literaturbetrieb als Rollenspiel dar: Ein Schüler ist dann Autor, einer Illustrator, ein anderer Verleger und einer spielt die Post.

 

Wir schauen uns damit genau an, welchen Weg eine Geschichte von der ersten Idee über das Manuskript bis hin zum Buch nimmt. Original-Illustrationen, -Blaupausen und -Druckfahnen bringe ich natürlich mit!
Ein lehrreicher Spaß für alle Beteiligten!

Die Workshops sind allesamt völlig individuell auf die jeweilige Schule abgestimmt:

Dabei sind die Themen vielfältig, zum Beispiel:

* Das Handwerkszeug zum Schreiben

* Kurzgeschichten-Werkstatt

* Lyrik-Werkstatt

* Krimi-Werkstatt

und ganz neu:

* Wie präsentiere ich Texte (Tipps und Übungen zum besseren Vorlesen, für selbstbewusste Bühnenpräsenz, Impulse zur besseren Buchvorstellung ...)

Bei Interesse sprechen Sie mich am besten direkt an, so dass wir uns abstimmen können.

Einen Eindruck davon, wie Lesungen für die Kleineren aussehen können, bekommt man bei dieser Aufzeichnung einer Bodo-Lesung, entstanden während der Leipziger Buchmesse 2017, gefilmt vom Team des Carl-Auer-Verlags:

Die wichtigsten Lesungen in der Übersicht:

Eine Reise mit Hilfe unserer Vorstellungskraft nach Tohuwabohu, um dort Bodo, den netten Drachen, kennen zu lernen. Antrieb für unser Phantasie-Flugzeug ist Kinderlachen. Mehr braucht es nicht, um in Bodos Welt abzutauchen.
Eine drachenstarke Lesung, in der aber alles Wissenswerte rund ums Buch ebenfalls viel Platz eingeräumt bekommt.

 

"Bim, die Zauselmaus" lädt ihre kleinen Zuhörer ein, sie in die Welt ihrer Freunden zu begleiten. Kichern, Staunen und viel Neues erfahren - ganz im Sinne der kleinen, vorwitzign Maus (Kindergarten und 1./2. Schuljahr).

 

Zu dem Spiegel-Bestseller "Im Zeichen der Zauberkugel" gibt es natürlich auch eine kurzweilige Lesung: Wie entstand aus einem Anruf eine ganze Buchreihe? Und was brachte mich auf die Idee eine Geschichte voller Geheimnisse und Magie zu entwickeln?
Und zum Abschluss gibt es eine völlig verrückte gemeinsame Art des Vorlesens ...

 

Eine außergewöhnliche, interaktive Lesung für 6. bis 12. Schuljahr gibt es zu dem besonderen Jugendbuch "Befreiungsschlag". Tiefe, intensive Einblicke in die Entstehung von Gealt und wie man ihr begegnen kann. Einen Einblick in die Lesung bekommt man hier, Infos zum Buch finden sich hier.
 
In der Veranstaltung zum Kinderbuch "Es war einmal..." wird die gehörte Geschichte als kleines Theaterstück nacherlebt. Literatur wird so direkt erfahrbar.
 
Und - natürlich - wird auch eine gruselige "Schattengreifer"-Lesung angeboten, bei der die Kids alles rund um diese Buchreihe erfahren. Die Trilogie wurde wegen der gelungenen Mischung von Fantasy und Geschichtswissen bereits vielfach für den Einsatz in Schulen empfohlen. Die Lesung wird abgerundet durch die Präsentation, wie die Illustrationen der Bücher entstanden sind.


In der Lesung "Sichelmond" wird besonders anschaulich und intensiv aufgezeigt, wie Literatur funktioniert. Immer wieder wird die Entstehung einzelner Passagen oder auch der Figuren erklärt. Diese Lesung bietet den effektivsten und ungewöhnlichsten Einblick in die kreativen Schaffensphasen.

 

Einen Eindruck von diesen Lesungen bekommt man über

einen Zeitungsartikel zu zwei Veranstaltungen in Mayen: HIER.


Nicht ganz so gruselig wie der "Schattengreifer" - sondern eher spaßig - ist die Lesung zu "Mumienwächter" und auch zu "Geistergefährte" angelegt. Zwar werden da auch ein paar eisige Schauer über den Rücken der Zuhörer gejagt, doch vor allem ist diese Lesung auf Sprachwitz angelegt.
 
In der Lesung "Kathrin spricht mit den Augen" wird die Erfahrungswelt eines behinderten Kindes spielerisch nachempfunden. In gemeinsamen Aktionen werden Kathrins Hilfsmittel nahegebracht und selbst ausprobiert.
Eine kurzweilige Art, sich mit dem Thema Behinderung intensiv zu befassen.
 
Spezielle Lesungen gibt es rund um die Bücher "Rolfs Geheimnis" und "Freundschaft schwarz auf weiß". Hier erfahren Leseratten im Detail, wie diese Bücher entstanden sind und lernen einiges darüber, wie man Geschichten vorbereitet, bevor sie geschrieben werden.
Natürlich gibt es aber auch in diesen Veranstaltungen immer wieder Momente, in denen sich die Jugendlichen selbst einbringen können, um das Thema oder das Gehörte zu verinnerlichen.

 

Völlig ungewöhnliche Lesungen können auch mit Partnern stattfinden ...

... so wie hier, bei einer Veranstaltung mit der wunderbaren Clownin Tilotamma auf der Bundesgartenschau 2011.

 

 

... oder so wie hier, mit den unübertrefflichen Pianistinnen Anna und Ines Walachowski, mit denen ich eine ganz besondere Weihnachtslesung anbiete.

... mit meinen Audi e-tron immer möglichst klimafreundlich unterwegs in Sachen Literatur ...

Und das Kennzeichen? Na, das bedeutet natürlich "MY-WORLD-RECORD-2012", also: "Mein Weltrekord 2012", das ist doch klar, oder?

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